VuP Forum 2012

Das Logistikforum des münsterschen Beratungsunternehmen Vallée und Partner (VuP GmbH) erlangt zunehmenden Bekanntheit

„Eine runde Sache!“, „Sehr gelungen!“, „Noch besser als im letzten Jahr!“. Nicht nur die durchweg positiven Reaktionen der zahlreichen Besucher, die zum dritten VuP Forum gekommen waren, zeugten von der wachsenden Beliebtheit des Events rund um das Thema Logistik. Auch die Presse berichtete umfangreich über die Veranstaltung, die sich mittlerweile als „Münsteraner Logistikforum“ einen Namen gemacht hat. Kein Wunder also, dass über 60 Vertreter namhafter Unternehmen aus der Region in den Räumen des Technologiehofes zusammengekommen waren, um in entspannter Atmosphäre aufmerksam die verschiedenen Gastbeiträge zu verfolgen und anschließend die Chance nutzten angeregt untereinander zu diskutieren.

Entwicklungszyklen beschleunigen sich

„Die Welt wird nie wieder so einfach sein, wie sie es vielleicht vor 20 Jahren einmal war. Wir brauchen ein Management, das trotz aller Konjunkturzyklen Mut besitzt, Innovationskraft zeigt und über Flexibilität verfügt“, sagte Prof. Dr. Franz Vallée, Leiter des Masterstudiengangs Logistik und Gesellschafter der VuP GmbH, im Rahmen seines Eröffnungsvortrages. Er betonte, wie wichtig es sei, sich „fit für die Zukunft zu machen“ und sich nicht durch die permanent wechselnden Konjunkturprognosen verunsichern zu lassen. Deshalb sei es von Vorteil, so Vallée, eine langfristige Unternehmensstrategie zu planen und die Projekte dann nach dieser auszurichten. Ziel solle es sein, Verschwendungen zu vermeiden, Prozesse zu standardisieren und trotzdem flexibel zu bleiben.

Wie erfolgsbringend eine Transportkooperation für mittelständische Lebensmittelproduzenten sein kann, beschrieb im Anschluss der Leiter der Logistikabteilung bei der apetito AG Ulrich Fenger. Mit dem Ziel, die logistische Wertschöpfungskette aktiv zu optimieren, arbeitet apetito als einer der führenden Hersteller von Tiefkühlmenüs eng mit der Osnabrücker Konditorei Coppenrath & Wiese und dem Eiscremehersteller R+R zusammen. Durch diese effiziente Kooperation im Logistikbereich konnten die drei Lebensmittelproduzenten nicht nur ausgelastete LKW-Touren, sondern auch nachhaltige Effekte bei der Lagerung und der Kommissionierung erzielen. „Wir beliefern die gleichen Zentral- und Regionalläger des deutschen Lebensmitteleinzelhandels. Diese Tatsache haben wir uns zu Nutze gemacht. Natürlich ist es überaus wichtig, dass die Prozesse von einer gemeinsamen Vertrauensbasis getragen werden“, unterstrich der Leiter der Logistikabteilung.

Die Vorteile des zukunftsweisenden „Software as a Service“ als Teilbereich des „Cloud Computings“ stellte Werner Habryka, Geschäftsführer der active logistics GmbH in Herdecke, danach anschaulich anhand eines Praxisbeispiels dar. „Software as a Service“, kurz SaaS, basiert auf dem Grundsatz, dass die Software und die IT-Infrastruktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben wird und vom Kunden als Service für den Teil genutzt wird, den er speziell benötigt. „Bei SaaS entstehen keine Investitions- und Finanzierungskosten. Ganz einfach, ganz elegant und ohne viel Aufwand lässt sich der Service nutzen“, erläuterte Habryka. Den Nachteil im Hinblick auf „Software as a Service“ sieht der Geschäftsführer darin, dass der Unternehmer sich mit einem gewissen „Standard“ begnügen müsse und das Angebot möglicherweise nicht individualisiert genug sei. Weiterhin betonte Habryka die gute Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Vallée und Partner.

VuP Forum: Franz Vallée 2012

Positive Resonanz auf dem VuP Forum 2012

Gastredner Hans-Dieter Ernst, Sprecher der Unternehmensgruppe Ernsting’s family, gab im Rahmen seines Vortrages ein gelungenes Beispiel intelligenter Logistik, wobei er vor allem auf das neue, vollautomatische Hochregallager einging, das im Juli 2012 in Betrieb gehen wird. Die Planung dieser logistischen Technik, insbesondere die Anbindung an die bestehenden Gebäude sowie die Kalkulation der Lagerkosten für den Neubau hatte seinerzeit die VuP GmbH gemeinsam mit den Logistikern von Ernsting’s family übernommen. Neben der Lagerdimensionierung konzipierte das Team innerhalb des Gesamtprojektes ebenfalls die Kommissionierung und Nachschubversorgung für die Logistik des Direktkundengeschäftes von Ernsting’s family. Auch für die Filialversorgung der ca. 1.600 Filialen wurde gemeinsam ein dynamisches Kommissionierkonzept basierend auf Zugriffshäufigkeiten und kurzen Laufwegen entwickelt.

Die Mischung aus Erfahrungsaustausch und Praxisbeispielen kam bei den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung sehr gut an und bescherte dem VuP Forum 2012 durchweg positives Feedback. So nutzten viele Gäste auch nach dem Ende des offiziellen Programms noch die Gelegenheit, sich mit den Anwesenden auszutauschen und zu diskutieren.

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