Die Logistik Berater von Vallée und Partner begleiteten gemeinsam mit Master Studentin Dörte Bolz ein Software-Auswahlprojekt bei der mittelständischen Hermann Reckers GmbH & Co. KG mit Sitz in Rheine und Hörstel. In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Reckers wurden die gewachsenen Prozesse hinterfragt und zukunftsorientierte Soll-Prozesse konzipiert. Die detaillierten Anforderungen an das zukünftige Lagerverwaltungssystem wurden in einem individuellen Lastenheft dokumentiert. Nach einem strukturierten Auswahlprozess lag eine aussagekräftige Entscheidungsvorlage für Reckers vor. Das ausgewählte System wird in der Maschinenfabrik am Standort Hörstel-Dreierwalde eingeführt.

Ihr Ansprechpartner für nähere Informationen ist Herr Prof. Vallée.

Erhöhung der Transparenz und Optimierung der logistischen Abläufe

Einführung eines Lagerverwaltungssystems in einem mittelständischen Unternehmen

Die mittelständische Hermann Reckers GmbH & Co. KG mit Sitz in Rheine und Hörstel ist internationaler Partner der Maschinenbau-, Hydraulik- und Wälzlagerindustrie. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen in der Fertigung von Pumpen und Hydraulikgussteilen, der Zerspanung von Gussteilen, der Lackierung sowie der Komponentenfertigung. Das Familienunternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Einführung eines Lagerverwaltungssystems die Transparenz zu erhöhen und gleichzeitig interne logistische Abläufe zu optimieren.

Zur Unterstützung bei dieser Aufgabenstellung beauftragte Reckers die VuP GmbH, Vallée und Partner – Unternehmensberatung für Logistik und IT. Das Beratungshaus aus Münster begleitete das Software-Auswahlprojekt. In enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Reckers wurden die gewachsenen Prozesse hinterfragt und neue Soll-Prozesse konzipiert, die den Industriestandard berücksichtigen und auf die Zukunft ausgerichtet sind. Die detaillierten Anforderungen an das zukünftige Lagerverwaltungssystem wurden in einem individuellen Lastenheft dokumentiert. Dabei kristallisierten sich Themen mit besonderen Anforderungen heraus, für die spezielle Lösungen entwickelt wurden.

So existieren z.B. für die Halbfertigteile, die nach jeder Fertigungsstufe in der Maschinenfabrik entstehen, keine Artikelstämme/-nummern. Um die einzelnen Stufen der Halbfertigteile transparent im System abzubilden, werden temporäre Artikelnummern generiert, die Auskunft über den Fertigungsauftrag, den Fertigungsschritt und den zugehörigen Fertigartikel liefern. Durch die neuen Informationen können Fehler vermieden, sowie die interne Planung und die Kommunikation zum Kunden optimiert werden. Weitere Besonderheiten liegen im Bereich der Stücklisten. Die bedarfsgerechte Auflösung der Stücklisten erfolgt mit einer automatischen Zuordnung zu den Fertigungsstufen.

Über ein Datenbankverfahren wurden Anbieter von Lagerverwaltungssystemen selektiert, die die individuellen Anforderungen erfüllen. Ergänzt durch das Markt-Know-how der VuP GmbH wählte Reckers fünf Anbieter aus, die im Anschluss sämtliche Anforderungen als Lastenheft erhielten. Nach Sichtung der Vorabangebote präsentierten drei Anbieter im Rahmen der Feinselektion ihre Systeme vor Ort. Um einen Eindruck über den Einsatz der Systeme in realer Umgebung zu gewinnen, organisierte Vallée und Partner mit zwei Anbietern Kundenreferenztermine. Auf Basis der aussagekräftigen Entscheidungsvorlage wählte Reckers einen Anbieter aus, der mit seinem System überzeugte. Das neue Lagerverwaltungssystem wird in der Maschinenfabrik am Standort Hörstel-Dreierwalde eingeführt.

Autorin: Dörte Bolz

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