7 Fragen an Marvin Busse

7. September 2021 | Allgemein, Blog

Marvin ist seit Oktober 2020 fester Teil des Beraterteams bei Vallée und Partner, aber schon einige Monate darüber hinaus als Masterand für uns tätig gewesen. Sein Masterstudium hat Marvin ganz nebenbei mit der besten Masterarbeit des der Münster School of Business (MSB) abgeschlossen und begleitet sowohl Logistik- als auch Software-Projekte bei VuP. Das Interview mit Marvin Busse führte Marc Frankenberger.

MF: Hi Marvin, schön, dass du Teil des Teams bist. Wie fing für dich alles an, was war dein erstes Projekt?

MB: Hi Marc, vielen Dank dir. Für mich begann meine Zeit bei VuP direkt mit einem ersten spannenden Projekt. Es ging um die Entwicklung eines Logistikkonzepts für ein innovatives Geschäftsmodell eines Start-Ups aus dem Brandschutzsektor. Ich durfte also schnell viel Verantwortung übernehmen und hatte auf diese Weise die Möglichkeit, schnell zu lernen. Dies fiel in den Beginn der Corona-Pandemie, was natürlich auch eine Herausforderung dargestellt hat. Meine Kollegen haben mich bei Rückfragen auch stets sehr gut unterstützt. Das Projekt habe ich von der Ist-Aufnahme und -Analyse, über die Konzeptionierung der Soll-Prozesse, die Durchführung einer Ausschreibung sowie die damit einhergehende Implementierung vollständig begleitet. Insbesondere der Kontakt und der Austausch mit den vielen involvierten Menschen hat mir hierbei sehr viel Spaß gemacht.

MF: Wie bist du damals auf VuP aufmerksam geworden?

MB: Der erste Kontakt entstand über Prof. Dr. Franz Vallée. Zu diesem Zeitpunkt war ich selbst noch Masterand im Studiengang Logistik an der FH Münster. Da Franz zu der Zeit somit mein Studiengangsleiter war, sind wir so in Kontakt gekommen und er fragte mich, ob ich mir nicht vorstellen könne, meine Masterarbeit bei VuP zu schreiben. So kam es zu meinem Praktikum bei VuP. Und da ich mich direkt sehr wohl gefühlt habe und mir die Tätigkeiten viel Spaß gemacht haben, ist daraus erfreulicherweise eine weitergehende Zusammenarbeit entstanden.

MF: Bitte beschreibe mal deinen Arbeitsalltag bei VuP?

MB: Das ist schwer zu sagen. Der Berateralltag ist sehr vielseitig. Einen „Standardablauf“ gibt es somit nicht wirklich. Was jedoch regelmäßig bei VuP im Rahmen einer agilen Arbeitsweise stattfindet, sind die morgendlichen Stand-Up-Meetings mit dem Team. Ansonsten besteht mein Tag häufig aus zahlreichen Kundenterminen. Die Tendenz geht ganz aufgrund der Videokonferenzen und der Corona-Pandemie ganz klar dahin, dass die Projekte und somit auch unser Berateralltag kleinteiliger werden. Somit arbeite ich an einem Tag häufig an mehreren Projekten. Das beinhaltet wie gesagt Workshop- und Präsentationstermine mit den Kunden, die Entwicklung und Ausarbeitung von Logistik- und IT-Konzepten, Vor- und Nachbereitungen sowie die Dokumentation von Kundenterminen, das Erstellen von Angeboten im Rahmen der Akquisephase von Neuprojekten und vieles mehr. Inzwischen fahren wir auch wieder häufiger zu den Kunden raus und sind vor Ort im Einsatz, um die Prozesse und Abläufe besser zu verstehen – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Corona-Regelungen. Natürlich gehören aber auch Weiterbildungen und VuP-interne Projekte zum Berateralltag dazu.

MF:  Du bist jetzt seit Oktober 2020 fester Teil des Teams und hast seitdem schon viele unterschiedliche Projekte begleiten dürfen. Vom Start-Up bis zum Konzern war alles dabei. Was war bisher dein spannendstes Arbeitserlebnis?

MB: Generell kann ich sagen, dass mir neben meinem eigentlichen Schwerpunkt – der Logistik – auch die Softwareprojekte bei unseren Kunden sehr viel Spaß machen. Mein Masterstudiengang „Logistik“ hatte den Fokus insbesondere auf der Digitalisierung und Informations- und Kommunikationstechnologien. In den Projekten mit den Kunden wird immer wieder deutlich, wie wichtig die fortschreitende Digitalisierung der Prozesse in den Unternehmen ist, um auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu sein. Unsere Kunden mit unseren Logistik- und IT-Konzepten dabei zu unterstützen, sich langfristig strategisch auszurichten und somit den Anforderungen ihrer eigenen Kunden gerecht zu werden, macht mir sehr viel Spaß – egal, ob es sich um ein Start-Up oder einen Konzern handelt. Im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses besteht stets ein weiterführendes Optimierungspotential in den Unternehmen, insbesondere durch neue Technologien wie z. B. Big-Data-Analyse-Tools, Process Mining, Robotik, KI, IoT-Devices, etc. Diese gemeinsam mit den Kunden zu identifizieren und umzusetzen, ist ein herausforderndes, aber zugleich hoch spannendes Arbeitserlebnis.

MF: Was ist deine Zukunftsvision für VuP und welche sind deiner Ansicht nach die größten Herausforderungen, denen sich das Unternehmen aber auch die Beratungsbranche an sich in den nächsten Jahren stellen muss?

MB: Unsere Vision sollte es weiterhin sein, die Bedürfnisse unserer Kunden stets zu 100 % zu befriedigen und die gleiche Sprache mit unseren Kunden zu sprechen. Generell freue ich mich aber auch darauf, VuP als Organisation in den nächsten Jahren mit prägen und weiterentwickeln zu können. Auch wir als Beratung stehen logischerweise vor der Herausforderung der Digitalisierung und der zunehmenden Innovationsgeschwindigkeit. Das heißt auch, stets auf dem aktuellen Stand der Technologie zu sein, um unseren Kunden die bestmöglichen Lösungen anzubieten. Gleiches gilt für unser Markt- und Branchen-Know-How. Immer mehr Start-Ups mit innovativen Lösungen durchfluten beispielsweise den Logistik- und IT-Markt. Hier den Überblick zu behalten und sich auf die für den Anwendungsfall geeigneten Marktplayer als Mischung aus etablierten Anbietern und disruptiven Start-Ups zu konzentrieren, ist und wird eine spannende Herausforderung.

MF: Wir schreiben immer, dass sich jeder Mitarbeitende bei VuP auch über die Beratertätigkeit hinaus einbringen kann, um als Einheit möglichst agil und nah am Kunden zu sein. Stimmt das deiner Erfahrung nach?

MB: Ja, das stimmt. Um uns auch bei VuP weiterzuentwickeln, führen wir zahlreiche interne Projekte durch. Schließlich können wir unseren Kunden nicht stets predigen, dass sie sich kontinuierlich hinsichtlich ihrer Material- und Informationsflüsse verbessern müssen, und es selbst nicht tun. Aufgrund unserer flachen Hierarchien können wir schnell handeln. Auch kann man sehr gut und unkompliziert Veränderungsideen hier bei VuP einbringen, die ernst genommen und vorangetrieben werden. Aber auch abseits des Arbeitens kann man sich gut einbringen. So veranstalten wir 1-mal im Jahr beispielweise ein Sommerfest, was im Normalfall durch die neuen Mitarbeiter geplant wird. Da das letzte Sommerfest im großen Rahmen aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen ist, bin ich mit unserer neuen Kollegin Johanna Lobe wohl als nächstes dran.

MF: Was würdest du Menschen raten, die sich auch bei VuP bewerben wollen?

MB: Wenn dir das Kommunizieren mit Menschen, das Organisieren, das konzeptionelle Arbeiten und die stetige Verbesserung von Prozessen Spaß machen, bist du hier genau richtig. Auch eine gewisse IT-Affinität und die Lust darauf, sich selbst stetig weiterzuentwickeln, wären eine gute Voraussetzung.

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